Historische Einsätze

Auszug aus der Chronik

Bereits vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Aulhausen gab es eine Feuerwehrtruppe in Aulhausen. Diese unterstand dem örtlichen Gemeinderat und bekämpfte Brände mit kleinen, wenig leistungsfähigen Wasserspritzen. 

Aus dieser Zeit sind die folgenden Brandfälle bekannt:

Jahr 1878 
Brand im Gasthaus Petry, dem Vereinshaus des Männergesangvereins. Unter anderem verbrannte die Vereinsfahne.

10.08.1903
Die Wohnhäuser der Familien Petry und Brasser brannten bis auf die Grundmauern nieder. Herr Hannes Eisen kam im Alter von 20 Jahren ums Leben.

26.07.1905
Brand in der Aulhauser Schule. Sie wurde dabei völlig zerstört. Die Kinder wurden anschließend in der „Anstalt“, wie Marienhausen genannt wurde, und im Haus Wilhelmi (heute Federhen) unterrichtet.

November 1906
Zwei Feuer an einem Tag. Zunächst brannte es in der Fischerfabrik - heute Wohnhaus der Familie Hiller - in der Hauptstrasse. Das Gebäude brannte hierbei komplett ab. Abends gegen 19:00 Uhr setzten drei Jungen aus Marienhausen die dortigen Stallungen und Scheunen in Brand. Die Brandstifter konnten noch am selben Abend von der Polizei verhaftet werden. 

Jahr 1910
Feuer bei Michael Strupp in der Hauptstraße. Dabei kam auch die dortige Schreinerei zu Schaden.

02.06.1915
Das Klostergebäude in Marienhausen brannte fast vollständig ab. Das Feuer brach gegen Mitternacht aus und vernichtete insbesondere die Ostseite des Innenhofes. Beim Zusammensturz des Glockenhäuschens konnte man den Klang der herunterfallenden Glocke auch von weit her noch hören.

Jahr 1921
Es brannte mehrere Tage auf der Fläche zwischen „Speisbach“ und Kammerforst. Das gesamte Getreide ging in Flammen auf. Bei der Brandbekämpfung wurden die Aulhauser Löschknechte auch von Franzosen und Marokkanern unterstützt, welche das Gebiet damals militärisch besetzt hatten. Kurze Zeit nach dem Großbrand kam es zu einem Schadensfeuer auf der „Alten Wiese“. Die Ursache war vermutlich Brandstiftung.


Jahr 1930
Die an das Gasthaus Germania benachbarte Scheune brannte aus.    

Seit dem Gründungsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Aulhausen in 1933 sind die Einsätze lückenlos erfasst. Insgesamt musste man seither mehr als 200 mal zu Brandfällen und Hilfeleistungen ausrücken. Hierzu eine Auswahl der bedeutsamsten und skurrilsten Einsätze : 

11.07.1938
Beim ersten größeren Einsatz der neu gegründeten Freiwilligen Feuerwehr Aulhausen musste ein Feuer in der Hauptstraße 25, dem Wohnhaus der Familie Karl Schön, bekämpft werden. Der Brand wurde um Mitternacht gemeldet und die Aulhauser Feuerwehr war um 0:30 Uhr am Brandobjekt. Dabei brannte das Gebäude bis auf die Grundmauern nieder, ein weiteres übergreifen des Feuers konnte aber verhindert werden. Der Gesamtschaden betrug etwa 10.000,-- Reichsmark, die Ursache des Schadenfeuers war Brandstiftung.

25.11.1944
Katharinentag. Die Stadt Rüdesheim war Ziel von feindlichen Fliegerangriffen. Die meisten Rheingauer Wehren waren hier im Einsatz - so auch die Aulhauser. Die Verwüstung war schlimm. Die Aulhauser Feuerwehr war ununterbrochen 26 Stunden im Einsatz und hierbei diejenige Wehr, die als erste am Einsatzort gewesen sei.

02.12.1944
Durch Brandbombenabwurf wurde das Anwesen von Herrn Kenner, welches am Ortsrand lag, in Brand gesetzt. Ein Geräteschuppen und ein Stall wurden hierbei völlig zerstört, einige Tiere fielen den Flammen zum Opfer. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude konnte durch die Brandbekämpfer aber verhindert werden.

März 1945
Die Scheune in Marienhausen brannte. Sie wurde durch Artilleriefeuer von der gegenüberliegenden Rheinseite in Brand gesetzt. Die Brandbekämpfung gestaltete sich durch die von der Wehrmacht dort eingelagerten Munitionsbestände als besonders  gefährlich. Schließlich gelang es aber, das Feuer so einzudämmen, dass die Scheunen zwar größtenteils nieder brannten, aber eine verheerende Brandkatastrophe auf die umstehenden Wohngebäude verhindert werden konnte.

04.05.1948
Der Schafshof in Marienhausen stand plötzlich in Flammen. Die Aulhauser Feuerwehr war unter der Einsatzleitung von Brandmeister Fritz Gruber bereits 35 Minuten nach der Alarmierung an der Einsatzstelle. Aufgrund fehlenden Löschwasservorrates vor Ort bediente man sich zunächst an der  ausreichend vorhandenen Jauche. Neben dem unangenehmen Geruch stellte die drohende Verstopfung der Einsatzgerätschaften hierbei das größte Problem dar. Erst als die Rüdesheimer Feuerwehr eintraf, konnte eine 500-Meter-Verbindung zum Wasserreservoir des St. Vincenzstift gelegt werden. Die Hauptscheune und ein Teil der kleineren Nebenscheune wurden Opfer der Flammen. Brandursache war Selbstentzündung des frisch eingelagerten Heus.

22.01.1958
Das Verwaltungsgebäude des Knabenheims Marienhausen brannte lichterloh. Das Feuer brach um 19:50 Uhr im Speicher des nordwestlichen Gebäudes aus, um 20:10 Uhr war die Aulhauser Wehr bereits einsatzbereit vor Ort. Zur Bekämpfung des Großbrandes unterstützten die Feuerwehren aus Assmannshausen, Eibingen, Geisenheim, Rüdesheim, Winkel sowie die Werksfeuerwehr der Fa. Asbach die örtlichen Einsatzkräfte. Hierbei kamen vier Motorspritzen und ein Hydrantenwagen zum Einsatz, das Löschwasser wurde aus dem nahe liegenden Marienhäuser Schwimmbad entnommen. Die insgesamt 72 Feuerwehrmänner waren bis 22:30 Uhr im Einsatz, die folgende Brandwache der Aulhauser Wehr dauerte bis zum nächsten Tag um 9:00 Uhr. Trotz aller Bemühungen brannte der Dachstuhl des Gebäudes fast völlig ab. Der entstandene Schaden wurde durch die Brandkommission auf 60.000,-- DM geschätzt.

17.11.1960
In der Hauptstraße bei Richard Lauzi kam es zu einem Schwelbrand. Das Dachgebälk verkohlte sichtbar unter dem Verputz. Es gab aber kein offenes Feuer. Die alarmierte Feuerwehr legte die angekohlten Balken frei oder riss sie aus dem Gebälk. 
Ursache war wahrscheinlich ein defekter Kamin. Es entstand ein Sachschaden von 3.000,-- DM.

19.12.1962
Gegen 22:40 Uhr brannte der Schweinestall des St. Vincenzstiftes. Die Aulhauser Wehr setzte ihre neue Motorspritze ein und konnte den Brand schnell eindämmen und gegen 23:00 Uhr letztendlich löschen. Während der anschließenden Brandwache kam es gegen 02:00 Uhr zu einer erneuten kleineren Entzündung. Es waren 28 Feuerwehrleute aus Aulhausen im Einsatz. Die Brandursache war Brandstiftung durch einen Lehrling des St. Vincenzstiftes, der entstandene Sachschaden betrug ca. 50.000,-- DM.

14.06.1966
Ein starkes Unwetter ging über dem Rheingau nieder. Die Aulhauser Wehr  musste drei überflutete Keller leer pumpen. Die Straßen wurden danach von Geröll und Schlamm befreit. Nach dem Einsatz in Aulhausen unterstützten zwölf Aulhauser Feuerwehrleute die Rüdesheimer Kameraden bei ihren Aufräumarbeiten.    


17.07.1968 bis 19.07.1968
Aufgrund längerer heftiger Wolkenbrüche waren die Aulhauser Löschknechte an den drei Tagen mehrfach zur  Unterstützung der Feuerwehrenkameraden in Eibingen und in Rüdesheim im Einsatz. Hierbei pumpte man viele Keller leer und beseitigte angeschwemmte Schlamm- und Geröllreste von den öffentlichen Verkehrsflächen.

Februar 1970
Hochwasser in Rüdesheim und Assmannshausen. Die Aulhauser Wehr pumpte Wasser aus überschwemmten Kellern. In Assmannshausen war man mit vier Kameraden an 72 Stunden und in Rüdesheim mit 15 Kameraden insgesamt 148 Stunden im Einsatz. Abgelöst wurden die Aulhauser durch Wehren aus dem Kasseler Raum. Unmittelbar danach erfolgte ein erneuter Alarm in Aulhausen. In der „Rüdesheimer Straße“ und in der „Vincenzstraße“ waren sämtliche Straßeneinläufe mit Schlamm und Geröll zugespült. Zudem waren die Kellerräume im Wohnhaus des damaligen Bürgermeisters Ottes vollständig überflutet worden. Hierbei kamen insgesamt 16 Feuerwehrleute bis in die Abendstunden zum Einsatz.

23.04.1971
   
Waldbrand nahe des Gasthaus „Zur Waldmühle“. Die Alarmierung erfolgte um 17:20 Uhr. Nur dem schnellen Einsatz der 18 Aulhauser Löschknechte war es zu verdanken, dass das Feuer nicht auf das angrenzende Wohnhaus übergriff.   

Jahr 1972
Großbrand im „Gasthaus Germania“. Das Feuer brach gegen 11:00 Uhr aus. Neben der Feuerwehr aus Aulhausen waren auch die Wehren aus Rüdesheim und Assmannshausen an der Brandbekämpfung beteiligt. Das Feuer beschädigte die Scheune erheblich. Mit Streichhölzern spielende Kinder hatten das Feuer entfacht. Der Schaden wurde auf ca. 80.000,-- DM geschätzt. 

29.07.1973 
Neuerliche Unwetterkatastrophe in Rüdesheim. Der Alarm erfolgte gegen 16:00 Uhr. Die Aulhauser Wehr wurde beim Leerpumpen von Kellern und bei der Beseitigung von angeschwemmtem Schutt eingesetzt. Der Einsatz dauerte bis in die Abendstunden des Folgetages an. 

Jahr 1973
Flächenbrand in der Gemarkung Assmannshausen. Der Brand brach an den Bahngleisen aus und verlief 500 m weit bis an den Schuttplatz, wo die Feuerwehr ihn stoppen konnte. Dennoch brannte eine große Weinbergsfläche ab. Im Einsatz waren neben der Aulhauser Wehr auch die aus Rüdesheim, Assmannshausen, Lorch, Geisenheim sowie die der Bundeswehr Lorch. 

Jahr 1974 
Erneuter Großbrand in Marienhausen. Gegen 20:00 Uhr entstand im Strohlager über dem Kuhstall ein Großfeuer, welches erst durch das laute Bersten der Eternitplatten des Daches auf sich aufmerksam machte. Als erstes musste das Vieh aus dem Stall getrieben werden. Neben der eigentlichen Feuerbekämpfung mussten die Nachbargebäude durch wetterbedingten starken Funkenflug zusätzlich geschützt werden Die Wasserversorgung wurde durch die Wehren aus Rüdesheim und Assmannshausen sichergestellt. Das Herausschaffen des noch schwelenden Strohs aus dem Gebäude dauerte zwei Tage. Der Schaden wurde auf 350.000,-- DM geschätzt. Als Brandverursacher stellten sich zwei Jugendliche aus Marienhausen heraus, welche heimlich auf dem Strohspeicher geraucht hatten.  

02.06.1976
   
Spielende Kinder verursachten am Fichtenkopf einen Waldbrand. Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte um 16:20 Uhr. Auch die Rüdesheimer Feuerwehr war mit ihrem Tanklöschfahrzeug vor Ort. Nachdem der Brand zunächst gelöscht war, kam es gegen 23:00 Uhr zu einem erneuten Feuer. Scheinbar hatte sich im Schutt noch Glut befunden, welche durch den Wind entfacht wurde. Diesen Brand löschte die Aulhauser Feuerwehr allein.    

19.06.1976
Ein Winzersohn aus Trechtingshausen spielte mit Feuer, während sein Vater unweit davon im Weinberg arbeitete. Er löste dadurch einen der größten Waldbrände in Aulhausen aus, der insgesamt 10 ha. Eichwald im Niederwald zerstörte. Die zur Brandbekämpfung eingesetzten Tanklöschfahrzeuge konnten unweit des Brandherdes am Hochbehälter der Riedwasserversorgung Löschwasser aufnehmen. Dieser glückliche Umstand trug wesentlich dazu bei, dass das Feuer bereits nach fünf Stunden unter Kontrolle war. Die am Einsatz beteiligten 80 Feuerwehrleute kamen aus  Aulhausen, Assmannshausen, Lorch, Rüdesheim, Geisenheim und Winkel. Auch nahmen zwei große Löschzüge der Bundeswehr Lorch sowie ein Polizeihubschrauber am Einsatz teil. 

06.05.1978
   
Ein schweres Unwetter überschwemmte innerhalb kurzer Zeit einen Großteil des öffentlichen Straßennetzes in Aulhausen. Im Landgasthof Thilo Strieth wurden Vorkehrungen getroffen, die 48 Schweine zu evakuieren, weil der Eichbach so stark anstieg, dass er den Schweinestall zu überfluten drohte. Ein schnell herbeigeholter Bagger konnte das aufgestaute Geröll jedoch wegschaffen, so dass sich der Bach nicht mehr staute.

16.08.1978
 
Im Gasthaus Brömserhof vernichtete ein Schwelbrand den größten Teil der Gaststube. Der Einsatz dauerte von 03.15 Uhr bis ca. 07.30 Uhr an, der entstandene Sachschaden betrug ca. 80.000,-- DM.

24.12.1979
Feueralarm um 21:20 Uhr am Heiligen Abend. In der Wohnung von Frau Gilles, Schulstraße 16, musste im Wohnzimmer ein Schwelbrand bekämpft werden. Pulverlöscher und 150m Schlauchleitungen kamen zum Einsatz. Brandursache war wahrscheinlich eine nicht gelöschte Zigarette. 

04.08.1980
Die Aulhauser Feuerwehrleute leisteten technische Hilfe bei einer Überflutung an der Waldmühle. Es bestand insbesondere die Gefahr, dass Heizungsraum und Keller des Gebäudes überflutet werden. Bei den nachfolgenden Reinigungsarbeiten kam es zu einem Auffahrunfall, als ein aus Assmannshausen kommender PKW trotz aufgestellter Warnleuchten und Blaulicht das Feuerwehrfahrzeug rammte. Dadurch wurde das Heck beschädigt; der Verursacher beging noch vor Eintreffen der Rüdesheimer Polizei Unfallflucht.


26.01.1981
Ein 13jähriges Kind aus dem St. Vincenzstift wurde ab 14:00 Uhr als vermisst gemeldet. Die Aulhauser Feuerwehr sowie die Wasserschutzpolizei, ein Polizeihubschrauber und eine Hundestaffel der Polizei beteiligten sich an der Suchaktion. Das Kind konnte schließlich gegen 19:00 Uhr etwa 1,5 km vom Kammerforst entfernt unversehrt aufgefunden werden.   

19.06.1981
Ein in Brand gesetzter Ameisenhaufen am Niederwald wurde durch den stellvertretenden Wehrführer Korn mit Löschpulver gelöscht.   

29.03.1982
Ein Bauwagen geriet in Brand, nachdem ein Gaswärmestrahler explodiert war. Der Wagen brannte völlig aus. Ein Übergreifen der Flammen konnte verhindert werden. Es entstand ein Schaden von 5.000,-- DM.    

25.06.1982
Am Haus der Familie Rickassel in der Schloßstrasse brannte ein Auto. Trotz schneller Ausrückzeit brannte das Auto völlig ab. Vermutlich handelte es sich um Brandstiftung. 

22.01.1983
Bei Willi Dietz in der Hauptstrasse brannte der Kamin. Acht Feuerwehrleute löschten den Brand.  

24.02.1983
  
Um 03:15 Uhr brannte die Scheune bei Familie Rickassel in der Schloßstraße. In der Scheune wurden Kleintiere gehalten, die zunächst gerettet werden mussten. Anschließend konnte das Feuer schnell gelöscht werden.  

23.03.1983
Durch Schweißarbeiten an einem PKW entstand in der Hauptstraße in Höhe des Sportplatzes ein Garagenbrand. Beim Einsatz wurde ein Aulhauser Feuerwehrmann verletzt, das  Fahrzeug brannte völlig aus. Die Polizei schätzte den Schaden auf 10.000,-- DM. 

25.07.1983
Wieder einmal brannte es bei Familie Rickassel in der Schloßstrasse. Vor dem Hauseingang wurden drei Autoreifen in Brand gesetzt. Die Eingangstür und der verglaste Treppenaufgang wurden in der Folge erheblich beschädigt.  

09.09.1985
Brand in der Gastwirtschaft „Zum Gerd“. Durch ein defektes Fernsehgerät entstand ein Schwelbrand. Erstmals kamen die neuen Atemschutzgeräte zum Einsatz. Der Sachschaden betrug etwa 30.000,-- DM.

08.12.1986
Alarmierung um 10:55 Uhr wegen des Brandes einer Waschmaschine in der Hauptstraße 31 bei der Fam. Derstroff / Heim. Die Räumlichkeiten konnten nur mit Atemschutzgeräten betreten werden. 

Jahr 1988
Ein US-Kampfhubschrauber vom Typ Cobra musste in der Nähe des „Schafhofes“ aufgrund Motorschadens notlanden. Die Aulhauser Feuerwehr wurde um ca. 18:00 Uhr vorsorglich alarmiert, musste aber keine technische Hilfeleistung vornehmen. Der Notlandeplatz wurde daraufhin weiträumig abgesperrt und schließlich an eintreffende US-Militärpolizei zur Sicherung übergeben. Zwei Tage später wurde die defekte Maschine durch einen Chinook-Lastenhubschrauber im Luftwege abtransportiert.  

02.03.1990
  
Die gesamte Heizungsanlage in Marienhausen stand unter Wasser. Grund war die Anstauung des Eichbaches. Die Feuerwehr pumpte die Räumlichkeiten leer und säuberte den Bachverlauf sowie das Gewölbe unter der Haupteinfahrt nach Marienhausen, durch die der Bach verläuft.   

31.08.1993
Brand eines Wäschetrockners mit starker Rauchentwicklung im Röderweg. Der Brand konnte im Innenangriff unter Atemschutzeinsatz nach kurzer Zeit erfolgreich gelöscht werden.

17.08.1994
   
Großbrand der Scheune des Schwalbenhofes des Hofguts St. Vincenzstift. Die Löscharbeiten konzentrierten sich sowohl auf die Stallungen als auch auf den Schutz des angrenzenden Wohnhauses. Insgesamt waren neun Löschfahrzeuge im Einsatz. Hierbei wurden 2.300m Schlauch zur Förderung des Löschwassers verlegt. Es musste mit schwerem Atemschutz gearbeitet werden. Die Stallungen brannten bis auf die Grundmauern ab. Noch bis in die Morgenstunden löschte die Aulhauser Wehr die schwelenden Strohballen. An der Brandbekämpfung waren neben der Aulhauser Feuerwehrleuten auch die Kameraden aus Rüdesheim, Eibingen und Assmannshausen beteiligt. 

25.08.1996    
Kellerbrand in der Hauptstraße im Weingut Heim. Die Feuerwehrmänner drangen mit schwerem Atemgerät in die verqualmten Kellerräume vor. Diese wurden mit Löschschaum (Mittelschaum) geflutet und das Feuer gelöscht. 

30.09.1996
 
Brand im Heizungskeller des Vereinsheims am Sportplatz. Die Feuerwehr rückte mit schwerem Atemgerät an und brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Die neue Heizung sowie die Elektroinstallation wurde schwer beschädigt, die angrenzenden Räumlichkeiten stark verrußt. Vermutlich war ein Defekt in der Elektroinstallation die Ursache.  

01.01.1997
  
Brand des Wohnhauses der Familie Retzel in der Straße 
„Am Fichtenkopf“. Das Wohnhaus wurde mit Ausnahme der direkt angrenzenden Garage hierbei völlig zerstört. Aufgrund der stark vorherrschenden Kälte von unter Minus 16 Grad gefror das Löschwasser teilweise schon in den Druckschläuchen, wodurch die Brandbekämpfung sich als besonders schwierig gestaltete. 

09.07.1997
 
Vollbrand des Wohnhauses in der Hauptstraße 76. Im Gebäude erlag ein polnischer Erntehelfer einer Rauchgasvergiftung. Ein Aulhauser Feuerwehrmann musste wegen einer leichten Rauchgasvergiftung bei der Brandbekämpfung ebenfalls nach Einsatzende für kurze Zeit ins Rüdesheimer Krankenhaus verbracht werden.

13.07.1997 
Brand im Dachstuhlbereich des Hauses der Familie Wienen in der Hauptstraße. Die Brandursache war ein Blitzeinschlag.

20.05.1998
Brand eines Räucherofens im Gasthof Germania in der Hauptstraße 43.

07.03.1999
Zimmerbrand in fast leer stehendem Gebäude Hauptstraße 68.

28.03.1999
Hochwasser in Marienhausen und im St. Vincenzstift. Durch Starkregen in der Nacht (ca 39l pro m2) verstopfte die unterirdische Bachführung und überflutete den Innenhof und Kellerräume des Hauptgebäudes sowie die Wäscherei des St. Vincenzstiftes.

17.07.2000
Mehrere Waldbrände im Waldgebiet beim Ponyhof.  

12.08.2001
Mehrere Personen im Rhein. Die Feuerwehr Aulhausen unterstützte die Feuerwehren Rüdesheim und Assmannshausen bei der Suche und Rettung.

11.03.2003
Gebäudebrand in der Rüdesheimer Altstadt. Die Feuerwehr Aulhausen unterstützte die Feuerwehren Rüdesheim, Eibingen und Assmanshausen.